Wann sich kanzlei-import.at für Ihre Kanzlei NICHT rechnet

Vier Situationen, in denen kanzlei-import.at nicht die richtige Lösung für Ihre Kanzlei ist. Ehrliche Abgrenzung statt Verkaufsprosa.

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Dominik Pototschnig

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Wann sich kanzlei-import.at für Ihre Kanzlei NICHT rechnet

Verkaufsprosa versucht meistens, jeden Interessenten zu einem Kunden zu machen. Das ist für beide Seiten unehrlich: Wir verlieren Zeit an Kanzleien, die nicht zu uns passen, und die Kanzlei kauft etwas, das ihr nichts bringt.

Dieser Text listet vier Situationen, in denen wir nicht die richtige Lösung sind. Wenn Sie sich wiederfinden: lassen Sie es. Wenn nicht: vielleicht lohnt sich ein Blick.

Situation 1: Sie haben weniger als drei Problem-Mandanten

Wir richten Konverter ein. Pro Mandant etwa 1,25 Stunden Arbeit auf unserer Seite, plus Einrichtungsaufwand. Wenn Sie nur einen oder zwei Mandanten haben, bei denen der Import Probleme macht, rechnet sich unser Paket nicht: Die Fixkosten für Einschulung und Plattform sind dafür zu hoch.

Ab drei Problem-Mandanten greift die Kalkulation. Darunter: ehrlicher Rat, machen Sie’s weiter manuell, bleibt aktuell billiger.

Ausnahme: Sie erwarten, dass aus den zwei aktuellen Problem-Mandanten in den nächsten Monaten mehr werden (typisch bei wachsenden E-Commerce-Kanzleien). Dann lohnt sich der Einstieg jetzt, weil Sie den Prozess aufsetzen, bevor das Volumen kommt.

Situation 2: Sie machen ausschließlich Lohnverrechnung

Unsere Software ist auf Finanzbuchhaltung und Warenwirtschafts-Imports ausgelegt. Wir konvertieren CSV/Excel in BMD-, RZL- oder DATEV-Importformate für Buchungsstapel, Debitoren, Kreditoren, Kassa, Bank.

Wenn Ihre Kanzlei fast nur Lohnverrechnung macht und die entsprechenden Daten aus standardisierten HR-Systemen oder ELDA-Schnittstellen kommen: Sie haben kein Import-Chaos. Die Datei kommt, sie passt, sie wird importiert. Wir sind überflüssig.

Situation 3: Ihre Mandanten liefern ausschließlich Papier-Belege oder Beleg-Scans

Unser Tool bearbeitet strukturierte Daten. Wenn Ihre Kanzlei hauptsächlich Schuhkartons mit Papier-Belegen oder gescannte PDFs von Rechnungen bekommt, braucht es zuerst einen anderen Schritt: Belegerkennung und Extraktion.

Dafür gibt es ausgezeichnete Werkzeuge: Finmatics, Candis, DATEV AUTOBUCHEN. Die arbeiten aus Belegen heraus und erzeugen strukturierte Daten. Uns brauchen Sie erst, wenn diese strukturierten Daten in ein Zielformat für BMD, RZL oder DATEV müssen, und das tun die oben genannten Werkzeuge im österreichischen Markt oft nur unvollständig.

Praktische Kombination: Belegerkennung (Finmatics o.ä.) + kanzlei-import.at für den finalen Import-Schritt. Das ergibt Sinn ab einer gewissen Volumengröße.

Situation 4: Sie verwenden ein seltenes Nischensystem, das wir nicht abdecken

Wir decken BMD, RZL und DATEV ab. Das sind die drei dominanten Systeme in der österreichischen Kanzlei-Landschaft: BMD hält nach Marktberichten etwa 80 % Marktanteil, RZL und DATEV decken den größten Teil des Rests ab.

Wenn Sie aber eines der folgenden Systeme verwenden und keinerlei Umstieg planen:

  • eine Eigenentwicklung aus den 2000ern
  • ein branchenspezifisches Nischensystem ohne standardisierten Import
  • eine reine FibuNet- oder Sage-Installation, die nicht mit BMD/RZL/DATEV kompatibel ist

dann sind wir aktuell nicht die richtige Lösung. Sprechen Sie uns trotzdem an. Manchmal lohnt es sich, ein zusätzliches Zielsystem auf die Roadmap zu setzen, wenn genug Nachfrage da ist.

Für wen es sich rechnet

Spiegel-Test: Kanzleien, die von uns profitieren, erkennen sich meistens in mindestens einem dieser drei Punkte wieder:

  1. Mehrere E-Commerce-Mandanten (Shopify, WooCommerce, Amazon): deren Monats-Exports sind notorisch schwierig.
  2. Gastronomie- oder Handels-Mandanten mit Kassensystemen: Trinkgelder, durchlaufende Posten, RKSV-Konformität als wiederkehrende Baustelle.
  3. Eine generelle „Import-Frustration”, bei der regelmäßig Buchhaltungskraft-Stunden mit CSV-Korrektur verbracht werden, und zwar bei Mandanten, die auch in den kommenden Jahren bei Ihnen bleiben.

Wenn keiner dieser drei Punkte zutrifft, ist unsere Software für Ihre Kanzlei wahrscheinlich nicht der nächste richtige Schritt.

Ein Demo-Termin ist auch dann kein Fehler, wenn Sie unsicher sind

Wir verkaufen Ihnen im Demo nichts, das Sie nicht brauchen. Wenn wir innerhalb von 15 Minuten merken, dass Ihre Situation nicht zu uns passt, sagen wir das direkt. Sie haben die Viertelstunde investiert, gewinnen aber Klarheit, und meistens auch einen Hinweis, welcher andere Anbieter für Ihr spezifisches Problem besser wäre.

Das ist kein Marketing-Satz. Das ist der Umgang, den analytisch denkende Menschen, Steuerberater gehören dazu, sich wünschen.

Falls Sie sich unsicher sind: schreiben Sie uns kurz die Situation per Mail. Wir schätzen ehrlich ein, ob ein Demo Sinn hat.


Dominik Pototschnig, Gründer kanzlei-import.at Kontakt: hallo@kanzlei-import.at Weiterführend: Stundensätze und ROI-Rechnung · Was passiert im Demo

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